Derzeit macht der ehemalige Berliner Finanzsenator und derzeitige Bundesbanker wiedereinmal von sich reden. Seine inzwischen hinreichend bekannte Meinung zur Einwanderung wird genüsslich von der Journaillie auf wenige Sätze reduziert. Das genügt um die Volksseele zum kochen zu bringen. Der tiefere Sinn und die durchaus korrekten Aussagen werden geflissentlich unterschlagen.
Ich bestreite nicht dass Herr Sarrazin, in seiner Zeit als Finazsenator einen gewissen Anteil an bestimmten Missständen in Berlin hat. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass seine Gedanken im Grunde, richtig sind. Die Regierungen dieses Landes haben es seit dem Ende der 60er Jahre versäumt die Einwanderungspolitik den Realitäten anzupassen.
