Um Hannes Anders ein wenig Zeit zugeben, seinen Urlaub für uns aufzuarbeiten kann ich ja hier ein wenig über meinen Urlaub berichten. Dabei war er alles andere als spektakulär. Dänemark ist ja auch nicht richtig berühmt für Sensationen, erst recht nicht Alsen.
Abgesehen von ein paar Ausflügen haben wir in erster Linie die Natur und die Ruhe genossen. Die Ausflüge führten uns zum Schloß Augustenborg (mit Skulpturengarten) und in die Metropole der Halbinsel Sonderborg (mit Schloß) sowie zu einigen alten Kirchen und Mühlen.
Die meiste Zeit saßen wir auf der Veranda und starrten auf die Hektik in der Pferdeweide vorm Haus oder haben am Strand des Meer mit Bällen beworfen, die Paula dann immer gerettet hat.
Trotz der Pfingstferien und eines Campingplatzes in der Nähe war der Strand meist menschenleer. (Sind Campingwagen eigentlich so diebstahlgefärdet, dass diese naturverbundenen Menschen immer in Sichtweite des Campers bleiben müssen?) Unser Haus war das letzte von sieben und wurde als einziges vermietet. Lediglich unser direkter Nachbar war mehr als einmal an seinem Haus.
Bis auf die mittelschwere Panik, die Paula ergiff, als sie die Skulptur auf dem Foto zum ersten Mal sah, war es ein sehr unaufgeregter Urlaub.



