Nach dem langen Winter haben sich an manchen Füßen Hornhäute und trockene Stellen gebildet. Bevor mit den steigenden Temperaturen die Sandalensaison beginnt, sollten die Füße fit für den Frühling gemacht werden. Zum Entfernen von Hornhäuten bieten beispielsweise Drogeriemärkte, aber auch Apotheken verschiedene Feilen und Bimssteine an. Wer empfindliche Haut hat, sollte sich für eine möglichst feine Hornhautfeile entscheiden. Wichtig ist, die Füße mit einem warmen, pflegenden Fußbad zu verwöhnen und so die Haut auf die Behandlung mit der Feile vorzubereiten. Dem Wasser wird am besten ein pflegendes, rückfettendes Badeöl oder eine entsprechende Badelotion zugesetzt.
Hat man die Füße etwa fünf bis zehn Minuten einweichen lassen, kann vorsichtig mit dem Entfernen der Hornhäute begonnen werden. Hierfür ist sanft mit der Feile zu reiben. Mitunter sind die Hornhäute und trockenen Partien so hartnäckig, dass sie nicht mit einer Fußpflegesitzung besiegt werden können. Keinesfalls sollte man größere Hornhäute einfach abschneiden, sondern lieber mehrmals im Abstand einiger Tage nach und nach mit der Feile gegen die harten Hautpartien vorgehen.
Nach dem Fußbad ist die Haut gut abzutrocknen, ohne sie zu stark zu dehnen. Deshalb ist das Tupfen mit einem Handtuch besser als das Reiben. Die Zehenzwischenräume sollten besonders gut getrocknet werden, damit sich dort keine Feuchtigkeit sammelt, was einen Befall mit Fußpilz fördern kann. Damit die Füße besonders zart werden, kann nach dem Abtrocknen eine pflegende Fußcreme aufgetragen werden. .
Wer stark verhornte Füße hat, unter Hühneraugen leidet oder zum Beispiel aufgrund einer Diabeteserkrankung zu einer schlechten Wundheilung neigt, sollte seine Hornhäute nicht selbst behandeln. Es ist dann sicherer, einen professionellen Fußpfleger aufsuchen.
