Da wir gerade in einem anderen Fred über unsere Einstellung zu Türken diskutieren, dürften sich einige für das Buch, das ich gerade lese, interessieren.
Necla Kelek setzt sich mit dem Islam und seinen deutschen Predigern auseinander. Der Islam kommt dabei besser weg als seine Prediger. Aber sie mach auch klar, dass der Islam nicht nur eine Religion ist, sondern eine Art der Lebensführung. Aber wie Buddhisten in unser Land passen, können auch Muslime hier integriert leben.
In ihrem Verständnis sind Kalifatsstaat, Bildungsverbot für Frauen und Kopftuchzwang Machtfantasien von Männern, die den Koran zu ihrem Vehikel gemacht haben und ihn missbrauchen.
Nicht ganz leichte Kost, gut lesbar und für "Ungläubige" geeignet.
