„Car to go“, der neueste Trick aus der Kiste der Autoverkäufer, lässt die Gedanken fliegen.
Ist es ein Modell, welches extra für den afrikanischen Markt entwickelt wurde? Hat das Ding überhaupt einen Motor? Ist es ein Ladenhüter?
Warum sonst ist das Objekt sofort verfügbar? Warum heißt das „to go? Weil es Kaffee gibt der auch so heißt, und den Umsatz hebt? Mit einem Auto will man ja fahren, sonst würde man sich bequeme Schuhe kaufen. Die sind erheblich preiswerter und haben zudem den Vorteil, dass man sich ohne exorbitante Zusatzkosten abseits befestigter Strassen fortbewegen kann. Als Krönung wird auch noch das Gewissen beruhigt, die Fortbewegung per pedes, verschmutzt ja nicht die Umwelt. Vorausgesetzt, man verzichtet darauf seine Taschen zu entrümpeln .OK, Schuhe haben nicht dieses markante Zeichen, schon gar nicht immer vor dem Auge. Das erfordert ein sehr starkes Selbstbewusstsein.
Ach ja, das Angebot gibt es in Ulm. Dort bietet die Fa. Daimler-Benz ein unbürokratisches Mietwagenangebot für diejenigen die autark bleiben wollen, über das nötige Kleingeld verfügen. Und sich darüberhinaus weder dem ÖPNV, noch einem Taxifahrer anvertrauen wollen.
